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Aufbau und Aufgaben der Direktion Verkehr

Organigramm Direktion Verkehr
Aufbau und Aufgaben der Direktion Verkehr
Informationen und aktuelle Themen aus und über die Direktion Verkehr.

Führungsstelle

Die Führungsstelle berät und unterstützt den Direktionsleiter und die Führungskräfte nachgeordneter Organisationseinheiten. Das Aufgabenfeld umfasst im Wesentlichen folgende Tätigkeiten:

  • Erhebung, Sammlung, Bewertung und Steuerung polizeilich bedeutsamer Informationen
  • Entwicklung von behördenspezifischen Strategien und Konzeptionen für die Verkehrsunfallbekämpfung
  • Durchführung direktionsbezogenen Controllings
  • Koordination und Organisation von Einsätzen
  • Mitarbeit in Gremien zur Verkehrssicherheit und zur Verkehrsraumgestaltung
  • Personal- und Kräftemanagement
  • Verwaltung von Führungs- und Einsatzmitteln
  • Verkehrsunfalluntersuchungen und –auswertungen
  • Fachredaktion Intrapol und
  • Wahrnehmung von administrativen (Querschnitts-)aufgaben
  • Behördenübergreifende Zusammenarbeit mit den Kommunen / Städten bei Veranstaltungen und der Einrichtung von Baustellen / Baumaßnahmen
  • Beschwerdemanagement im Verkehrsbereich

 

Verkehrsdienst

In der Direktion Verkehr sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verkehrsdienstes die Spezialisten für eine qualifizierte Verkehrsüberwachung, bei der es immer darum geht, die Straßen im Kreis Düren sicherer zu machen. Im intensiven Bemühen, das Risiko für den Eintritt eines häufig schwerwiegenden Verkehrsunfalls weiter zu minimieren, sind polizeiliche Überwachungsmaßnahmen unerlässlich. Zu den Hauptaufgaben des Verkehrsdienstes zählen:

  • Die Bekämpfung der Hauptunfallursachen vor allem: Geschwindigkeit, Alkohol und Drogen, Ablenkung durch die Bedienung elektronischer Handgeräte,
  • die Überwachung von Sonderverkehren wie Personen- und Güterverkehr, Gefahrgutvorschriften, Land- und Forstwirtschaftliche Transporter,
  • das Feststellen und Anzeigen von allen Verkehrsstraftaten/ Ordnungswidrigkeiten,
  • die Erhebung und Auswertung digitaler Kontrollgerätedaten zur Überprüfung der Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten zur Unfallursachenermittlung,
  • die Einsatzbewältigung aus besonderen Anlässen ( z.B. Großveranstaltungen, Radrennen, Demonstrationen),
  • bei schweren Straftaten oder Gefahrenlagen die Durchführung von Verkehrsregelungs- und Lenkungsmaßnahmen,
  • Wahrnehmung von Einsätzen im täglichen Dienst
  • die Überprüfungen des Verkehrsraumes und von Bürgerbeschwerdestellen,
  • die Bearbeitung und Begleitung von Großraum- und Schwertransporten und
  • spezielle Kontrollen des/der  Schulbusverkehrs, Zweiradkontrollen sowie die Bekämpfung von schweren Unfällen mit Motorradfahrern in den Eifelgemeinden.
     

Zur Erfüllung dieser Aufgaben ist der Verkehrsdienst neben den üblichen Streifenwagen und Polizeimotorrädern mit besonders ausgerüsteten Fahrzeugen und spezialisierter Technik ausgerüstet. Ein ziviles Polizeimotorrad mit Videotechnik und speziell ausgebildeten Fahrern sowie digitaler Seitensensortechnik, Radarwagen und Lasergeräten, legt der Verkehrsdienst ein besonderes Augenmerk auf Raser und Verkehrsrowdys, um die Straßen sicherer zu machen.

Ein mobiler Rollenprüfstand zur Feststellung der erreichbaren Höchstgeschwindigkeiten von Kleinkrafträdern und Rollern, ein Schallpegelmessgerät, sowie ein verdeckt einsetzbares Erfassungsgerät zur Feststellung des Geschwindigkeitsniveaus auf der Straße erweitern die technische Ausstattung.

 

Verkehrsunfallprävention / Opferschutz

Natürlich wird der Grundstein für eine gewissenhafte Verkehrsmoral im Elternhaus gesetzt. Aber auch die Schulen und andere Träger der Verkehrssicherheit sind um eine Erhöhung der Verkehrssicherheit bemüht. Die zielgruppenorientierte Aufklärung und Beschulung von Verkehrsteilnehmern durch die Fachleute der Polizei ist ein wichtiger Baustein zur Verringerung des Risikos, Opfer oder Verursacher eines Unfalls zu werden. Verkehrssicherheitsberater wollen helfen, Unfälle zu vermeiden. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem:

  • Verkehrsaufklärung/-erziehung in Kindergärten
  • Verkehrspuppenbühne
  • Verkehrsaufklärung/-erziehung in Schulen
  • Verkehrsaufklärung für junge Erwachsene
  • Verkehrsaufklärung für Erwachsene
  • Verkehrsaufklärung für Senioren
  • Präventionsprogramme wie „Crash Kurs“
  • Zusammenarbeit mit anderen Trägern der Verkehrssicherheitsarbeit

Ausnahmslos jeder kann Unfallopfer werden. Umso wichtiger ist es, Opfer, oder auch deren Angehörige, nach einem für sie einschneidenden Erlebnis nicht alleine zu lassen, sondern sie über den Fortgang des Verfahrens zu informieren, nötigenfalls zu betreuen und ihnen Hilfs- und Unterstützungsangebote zu vermitteln.

Die Kreispolizeibehörde Düren verfügt über speziell ausgebildete Mitarbeiter für den Opferschutz und deren Betreuung.

Die Kriminalhauptkommissarin Marion Laßka sowie der Polizeihauptkommissar Klaus Thelen kümmern sich nach besonders gravierenden Ereignissen um die Betreuung der Opfer und deren Angehörigen.

 

Verkehrskommissariat

Im „VK“ findet die Sachbearbeitung von Verkehrsunfällen, Verkehrsstraftaten und Verkehrsordnungswidrigkeiten statt. Ein besonderes Augenmerk legt auch die Kreispolizeibehörde Düren auf die Verkehrsunfälle mit Flucht. Bei etwa jedem fünften bei der Polizei erfassten Verkehrsunfall verhält sich ein Beteiligter nicht regelkonform, so dass strafrechtlich wegen Unfallflucht ermittelt werden muss. Spezielle Sachbearbeiter leisten auch bei Unfallfluchten akribische Tatortarbeit mit Spurensuche und Spurensicherung. Der Aufwand lohnt sich, denn so steigt die Zahl der erfolgreich ermittelten Unfallflüchtigen und Geschädigte bleiben nicht auf ihrem Schaden „sitzen“. 

Haben Sie Fragen zu den Aufgaben der Direktion Verkehr? Senden sie uns eine E-Mail an oeffentlichkeitsarbeit.dueren@polizei.nrw.de

 

  Wolfgang Heimbach