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Direktion Kriminalität

Einbrecher beim Ausspähen
Direktion Kriminalität
Straftatenvorbeugung und konsequente Kriminalitätsbekämpfung.
Pressestelle KPB Düren

Mit etwas mehr als 20000 registrierten Straftaten - bleibt natürlich auch der Kreis Düren nicht von Kriminalität und deren Entwicklungen verschont.

Kriminalprävention ist zweifelsohne eine gesamtgesellschaftliche Angelegenheit und erfordert ein übergreifendes Gesamtkonzept. Innerhalb der polizeilichen Aufbauorganisation wirken die bei der Direktion Kriminalität eingesetzten Polizeibeschäftigten unter anderem präventiv durch die Gewährleistung einer angemessenen Strafverfolgung auch bei „Massendelikten“ und eine schnelle Aufklärung von Straftaten.

Zur effektiven Strafverfolgung sind die Fachleute bei der „Kripo“ nach dem Grundsatz „so bürgernah wie möglich und so spezialisiert wie nötig“ in Kriminalkommissariaten organisiert.

Die Beamtinnen und Beamte in den Kriminalkommissariaten vernehmen Zeugen, Geschädigte und Beschuldigte. Sie tragen so zu einer zügigen Aufklärung und beweissicheren Strafverfolgung bei, gewährleisten aber auch eine ortsnahe Betreuung der Bürgerinnen und Bürger. Speziell geschulte Ermittler der Kriminalwache sind rund um die Uhr im Dienst, um an Tatorten schnell und qualifiziert zu handeln.

Überörtliche Straftatenserien, Todesfälle, Waffendelikte, Sexualstraftaten, Brand- und Drogendelikte werden zentral durch besonders fortgebildete Beamte bearbeitet. Eine enge Anbindung an die örtlich zuständige Staatsanwaltschaft - die übrigens immer auch „Herrin des Verfahrens“ ist - ist gewährleistet.

Kapitalverbrechen, Organisierte Kriminalität, Wirtschaftskriminalität und politisch motivierte Kriminalität werden darüber hinaus durch Spezialisten bei einer der zu Kriminalhauptstellen bestimmten Polizeibehörden abschließend bearbeitet.
 


 Vorbeugende Beratung

Das Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz ist Ihr unmittelbarer Ansprechpartner, wenn es darum geht, wertvolle Ratschläge zur Straftatenvorbeugung zu erhalten. Dort bekommen Anfragende auch immer kostenlose Informationen, wie man sich davor schützen kann, Opfer bestimmter Straftaten zu werden. Außerdem kann man Erscheinungsformen und Auswirkungen beim Umgang mit legalen oder illegalen Suchtmitteln in Erfahrung bringen. Ratsuchende können darüber hinaus auch an Hilfeeinrichtungen vermittelt werden.

 Zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchs gibt es wichtige Hinweise über sinnvolle Sicherungseinrichtungen für Wohnungen und Häuser (auch bereits in der Bauplanungsphase) sowie weitere wertvolle Verhaltenstipps rund um das Thema Einbruch.

 Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses Kommissariates arbeiten bei Präventionsthemen eng mit anderen Behörden/Institutionen, zum Beispiel Schulen, zusammen und wirken in fachübergreifenden Präventionsprojekten mit ihrer polizeispezifischen Sachkunde mit.


Opferschutz und Opferhilfe

Ausnahmslos jeder kann Opfer einer Straftat oder eines Verkehrsunfalls werden. Oft ist die Polizei erste Anlaufstelle für Opfer, die in ihrer Not nicht alleine gelassen werden dürfen. Sie haben ein Anrecht auf Verständnis und Unterstützung, auf Informationen über den Verfahrensfortgang, über Entschädigungsmöglichkeiten und Opferhilfeeinrichtungen.

Um dem Opferschutz mit seinen vielen Belangen im polizeilichen Alltag Rechnung zu tragen, hat auch die Kreispolizeibehörde Düren speziell geschulte Beamte für den Opferschutz im Einsatz.
 

Die Ermittlungskommissariate

Dem Direktionsleiter Kriminalität sind vier zentrale und zwei dezentrale Kriminalkommissariate (KK 1 - 6), das Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz (KP/O) und die Führungsstelle (FüSt) nachgeordnet.
 

Führungsstelle Direktion K

Die FüSt hat die Aufgabe, dem Direktionsleiter und den weiteren Entscheidungsträgern der Direktion durch Erstellen von Planungen, Analysen und Konzepten Entscheidungshilfen zu liefern und durch Bereitstellen und Bereithalten der hierfür erforderlichen Logistik eine möglichst optimale Aufgabenbewältigung zu ermöglichen.

Gleichzeitig stellt sie in strategischen Angelegenheiten eine organisatorische Schnittstelle zum Leitungsstab (LStab) dar. Die FüSt bereitet den kalendermäßigen Einsatz einer Führungs- und Vorbereitungsgruppe zur Unterstützung des Polizeiführers der Direktion bei Zeit- und Sofortlagen vor. Im Einsatzfall ist die FüSt in die Führungsgruppe integriert.
 

Allgemeine Aufgaben der Kriminalkommissariate

Alle allgemeinen Straftaten, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Straßenverkehr stehen, werden in der Direktion Kriminalität bearbeitet. Die Aufgabenverteilung in der Direktion orientiert sich an einem detaillierten Geschäftsverteilungsplan sowie in erster Linie anhand der Aspekte
•Notwendigkeit spezialisierter Bearbeitung
•Kriminalgeographie
•Kriminologische Phänomenologie.
 

Zentrales Kriminalkommissariat 1 (KK1)

Im KK 1 werden von erfahrenen Ermittlern auch die so genannten Todesermittlungen durchgeführt. Das schließt auch die Identifizierung unbekannter Toter und die notwendigen polizeilichen Ermittlungen und Maßnahmen bei allen Suizidfällen mit ein. Auch alle Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, Raubdelikte auf Geldinstitute und Branddelikte werden im KK 1 bearbeitet.

Die Beamtinnen und Beamten ermitteln aber auch bei Betriebsunfällen, Arbeitsunfällen, Unfällen im häuslichen Bereich oder bei allen berufsbezogenen Delikten durch Ärzte oder sonstige Heil- und Pflegeberufe. Zu ihren Aufgaben gehört auch das Bearbeiten von Vermisstenfällen. Ebenso sind sie als Sachbearbeiterinnen und Sachberarbeiter zuständig für die Fälle des Ansprechens von Kindern oder auch Straftaten von öffentlich Bediensteten in Ausübung ihres Dienstes und berufsbezogene Delikte von Notaren und Rechtsanwälten.
 

Zentrales Kriminalkommissariat 2 (KK2)

Das KK 2 ist das Fachkommissariat für Betrugs- und Vermögensdelikte. Dazu zählen auch die „boomende“ Computerkriminalität sowie Fälschungsdelikte, Insolvenzstraftaten und Finanzermittlungen.
 

Zentrales Kriminalkommissariat 3 (KK3)

Das KK 3 bearbeitet als zentrale Sachrate alle Einbruchdiebstähle in Wohn- und Geschäftsräume durch unbekannte oder bereits ermittelte Täter ab 21 Jahren. Dazu werden dezentral auch die Einbruchdiebstähle bearbeitet, die in den Zuständigkeitsbereichen der Polizeiwache Düren und Polizeiwache Kreuzau begangen wurden. Außerdem ist hier die Bearbeitung von Rauschgiftdelikten angesiedelt.
 

Auswerte- und Analysestelle Allgemeine Kriminalität (ASTAK)

Diese Dienststelle beobachtet örtliche Kriminalität und sorgt für eine strukturierte Sammlung, Auswertung und Darstellung von Informationen zu bestehenden örtlichen kriminalitätsrelevanten Strukturen und den Informationsaustausch mit anderen Dienststellen und Behörden zu hier relevanten Kriminalitätsphänomen. Kriminalitätsbekämpfung wird dort konzeptionell aufbereitet. Damit sinkt die polizeiliche Reaktionszeit auf Kriminalität allgemein und im Speziellen.
 

Zentrales Kriminalkommissariat 4 (KK4)

Das KK 4 ist zuständig für die Durchführung und Aufgabenwahrnehmung der Kriminalwache, des Zentralen Erkennungsdienstes, der Datenstation und der Kriminalaktenhaltung.

Bei der Kriminalwache sind Beamtinnen und Beamte jeden Tag des Jahres rund um die Uhr im Einsatz. Sie nehmen auch alle Aufgaben der Direktion Kriminalität  außerhalb der Regelarbeitszeit wahr, so dass zum Beispiel eine qualifizierte Tatortaufnahme nach einem Einbruch oder beweiswichtige Vernehmungen bei schwerwiegenden Delikten zeitnah und ohne unnötige Wartezeiten erfolgen können.

Im Zentralen Erkennungsdienst (ZED) arbeiten die Fachleute für eine hochmoderne Spurensicherung. Sie gewährleisten unter anderem eine qualifizierte Suche nach Spuren sowie deren Sicherung und Auswertung an Tatorten und sonstigen möglichen Spurenträgern. Beim ZED ist auch die polizeiliche Personen- und Beweismittelfotografie angesiedelt und die erkennungsdienstliche Behandlung von Personen.
 

Dezentrale Kriminalkommissariate 5 Mitte/Süd und 6 Nord

Im KK 5 (mit Standorten in Düren und Kreuzau) und KK 6 (Standort Jülich) werden die übrigen Delikte bearbeitet.

In den KK 5 und 6 ist außerdem die Jugendsachbearbeitung (JSB) angesiedelt.

Die Jugendsachbearbeiter des KK 5 und des KK 6 bearbeiten auch die Straftaten (mit Ausnahme von Brand-/Sexualdelikten), bei denen Kinder, Jugendliche oder Heranwachsende als Tatverdächtige erkannt oder zweifelsfrei als tatverdächtig identifiziert sind. Auch durch junge Menschen begangene Delikte der Rauschgiftkriminalität werden in der Regel durch die JSB bearbeitet. Dazu werden in den Kommissariaten KK 5 und KK 6 als generelle lokale Sachrate auch alle Einbruchsdiebstähle mit identifizierten Tatverdächtigen unter 21 Jahre bearbeitet.

Daneben bearbeitet das KK 6 im Zuständigkeitsbereich der Polizeiwache Jülich auch  Einbruchsdiebstähle, die in Kindergärten, Schulen, Schwimm- und Turnhallen, Sport- und Vereinsheime, Rohbauten, unbewohnten Neubauten, Baucontainer, Bauwagen in Boden- und Kellerräume in Mehrfamilienhäuser, Garagen begangen werden.

 

Haben Sie Fragen zu den Aufgaben der Direktion Kriminalität?

Senden sie uns eine E-Mail an oeffentlichkeitsarbeit.dueren@polizei.nrw.de