Polizeinotruf in dringenden Fällen: 110

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Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz

Einsatzfahrt
Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz
Schutz und Sicherheit durch Präsenz und professionelle Einsatzbewältigung.
Pressestelle KPB Düren

Die Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz ist mit Abstand die personell größte Direktion in der Polizeibehörde. Sie bearbeitet alle der KPB übertragenen Aufgaben zur Gefahrenabwehr und zur Einsatzbewältigung. Sie gliedert sich aufgaben- und regionalbezogen.

An  den Standorten Düren, Jülich und Kreuzau sind Polizeiwachen errichtet.

In den Gemeinden Nörvenich, Linnich und Aldenhoven sind Bürgerbüros zu festen Ansprechzeiten mit Bezirksdienstbeamten besetzt.
 

Der Wachdienst

Im Rahmen der täglichen Einsatzbewältigung haben viele Bürgerinnen und Bürger polizeilichen Erstkontakt oftmals mit den Beamtinnen und Beamten des Wachdienstes. Diese sorgen rund um die Uhr als direkte und kompetente Ansprechpartner oder insbesondere als Helfer in der Not für die Sicherheit im Kreis.

Die Vielfalt der Einsätze, die durch den Wachdienst bewältigt wird, erstreckt sich von der Entgegennahme von Fundsachen über die Aufnahme von Verkehrsunfällen, die ersten Maßnahmen bei der Tatortaufnahme bis hin zur Hilfe bei häuslicher Gewalt. Diese Polizistinnen und Polizisten, die in der Regel uniformiert mit einem Funkstreifenwagen zur Einsatzbewältigung anfahren, stellen sich innerhalb kürzester Zeit auf die jeweilige Situation ein. Dabei dürfen sie die Aspekte der Eigensicherung auch bei scheinbar ungefährlichen Situationen nicht vernachlässigen.

Opfer von Straftaten und schweren Verkehrsunfällen brauchen in ihrem Leid Hilfe und ein besonders sensibles Verhalten. Die Vielfalt der Einsätze erfordert, dass jede Polizeibeamtin und jeder Polizeibeamte „Allround-Profi“ sein muss. Natürlich arbeiten sie auch an der strategischen Kriminalitäts- und Verkehrsunfallbekämpfung intensiv mit und zeigen sichtbare Polizeipräsenz an Brennpunkten und in Angsträumen.
 

Ihr „Schutzmann an der Ecke“ - Der Bezirksdienst

Den „Dorfpolizisten“ als Kontaktbeamten hält die Polizei weiterhin für wichtig. Sie sind die örtlichen Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger im unmittelbaren Wohn- und Geschäftsbereich. Sie schaffen durch sichtbare Präsenz einen engen und vertrauensvollen Kontakt zur Bevölkerung.
 

Den für Ihren Wohnortbereich zuständigen Bezirksbeamten finden Sie

für den Bereich der Polizeiwache Düren HIER.

für den Bereich der Polizeiwache Jülich HIER.

für den Bereich der Polizeiwache Kreuzau HIER.
 

Notruf 110 - die Leitstelle der Polizei garantiert schnelle Hilfe

Wenn Bürgerinnen und Bürger den Notruf der Polizei 110 wählen, signalisieren die Telefoneinheiten in der für den Kreis Düren zentral eingerichteten Leitstelle höchste Priorität. Speziell geschulte Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte stehen hier rund um die Uhr für die Gesprächsannahme zur Verfügung. Alle erforderlichen Angaben von Hilfesuchenden werden sofort aufgenommen und mit dem Computer Einsatz Bearbeitungs-, Informations- und Unterstützungssystem (CEBIUS) aufgenommen und auf Plausibilität geprüft.

Doch Technik kann den Menschen hier nicht ersetzen. Abhängig von der einsatztaktischen Bewertung durch die Einsatzsachbearbeiterin oder den Einsatzsachbearbeiter werden ein oder mehrere verfügbare Funkstreifenwagen über Funk angesprochen. Während im Funkstreifenwagen die Übernahme des Einsatzes bestätigt wird, koordiniert die Leitstelle parallel alle weiteren Maßnahmen. So werden zum Beispiel zusätzliche Unterstützungskräfte der Polizei entsandt oder über Direktleitung zur Feuerwehr der Einsatz von Rettungskräften veranlasst. In einsatzstarken Zeiten können abhängig von der Priorität des Anliegens auch Wartezeiten entstehen. Zum Beispiel Verkehrsunfälle, bei denen für Verletzte vor Ort noch Erste Hilfe geleistet werden muss, bedürfen einer Bevorzugung vor Einsätzen, bei denen die erforderlichen Maßnahmen auch später noch zum Erfolg führen. Auch bei höchster Belastung sind die Beamtinnen und Beamten der Kreispolizeibehörde sehr bemüht, schnellstmöglich auf Ihr Einsatzanliegen zu reagieren.
 

Die Jugendstraßenpolizisten

Einen wichtigen Baustein für vorbeugende Kriminalitätsbekämpfung leisten die Jugendstraßenpolizisten (oder JuStPos, wie sie intern genannt werden) durch offensive Kontaktaufnahme mit Jugendlichen und Jugendgruppen. Als Kontaktbeamtin oder Kontaktbeamter suchen sie alle Örtlichkeiten in ihrem Zuständigkeitsbereich auf, an denen Veranstaltungen unter beziehungsweise mit Jugendlichen stattfinden (zum Beispiel Disco, Open-Air-Veranstaltungen, Jugendtreffs, Jugendlager, Jugendheime, Bahnhof, öffentlicher Nahverkehr, Motorradtreffs, Kirmesveranstaltungen, Badesee). Sie betreiben Vertrauensaufbau und Straftatenvorbeugung durch Präsenz und ständigen Kontakt, sind aber als Polizeibeamte auch weiterhin zur Strafverfolgung verpflichtet. Zudem begleiten sie schulische und außerschulische Projekte mit Jugendlichen in rechtlicher Hinsicht und sind selbst als Initiatoren aktiv.

Sie arbeiten eng mit den Sachbearbeitern in den Kriminalkommissariaten zusammen und beteiligen sich bei der Vermittlung zwischen jugendlichen Straftätern und Tatopfern. Sie übernehmen bei Konfliktlagen auch die Gesprächsführung mit Eltern, Erziehern und Behörden und sind als Fachleute für Jugenddelinquenz auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Arbeitskreisen, in denen Jugendprobleme behandelt werden. Weitere Aspekte ihrer Arbeit:

  • Verfolgung problemorientierter Ansätze in der Bekämpfung der Jugendkriminalität

  • Kriseninterventionsgespräche bei gefährdeten Jugendlichen

  • Zusammenarbeit mit Schulen und Jugendlichen in der Bekämpfung der Jugend- und Gewaltkriminalität
     

Polizeisonderdienste - sichtbare und unsichtbare Präsenz

Die Beamtinnen und Beamten des Einsatztrupps arbeiten kreisweit intensiv an der Bekämpfung der Straßenkriminalität. Dabei machen es ihre vielfältigen Aufgaben auch erforderlich, dass sie bei der Kriminalitätsbekämpfung nicht unbedingt auf den ersten Blick erkennbar sind. Deswegen sind sie regelmäßig in ziviler Bekleidung unterwegs, arbeiten aber eng mit ihren uniformierten Kolleginnen und Kollegen zusammen, die bei Bedarf schnell hinzu gezogen werden können.

Derzeit sieben Diensthundführerinnen und Diensthundführer sind ebenfalls stark in die Bekämpfung der Straßenkriminalität eingebunden. Mit ihren Schutz- und Rauschgiftspürhunden unterstützen sie aber auch den Wachdienst und andere Dienststellen bei der aktuellen Einsatzbewältigung. Zudem werden sie zielgerichtet an Brennpunkten und bei gefährlichen Einsatzlagen eingesetzt, wo der Einsatz eines speziell geschulten (und übrigens jährlich neu geprüften) Diensthundes taktisch sinnvoll ist.  
 

Führungsstelle und Lagezentrum

In der Direktion werden Stabs- und Koordinierungsaufgaben von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Führungsstelle geleistet. Diese sind auch bei besonderen Einsatzlagen in die Vorbereitung und Abwicklung eingebunden.

Neben weiteren Aufgaben ist im Lagezentrum insbesondere das Sammeln, Sichten, Bewerten und Steuern eingehender Informationen Grundlage für umfassende, sachgerechte und aktuelle Angaben zur Einsatzbewältigung. Das aktuelle Lagebild ist Informationsgrundlage für alle polizeilichen Arbeitsbereiche.

 

Haben Sie allgemeine Fragen zu den Aufgaben der Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz?

Senden sie uns eine E-Mail an oeffentlichkeitsarbeit.dueren@polizei.nrw.de